Das Erdmagnetfeld

Die Bedeutung des Magnetfeldes für Wetter, Klima, Erde und Lebewesen

Der Nordpol liegt im Norden und der Südpol bekanntlich im Süden der Erdkugel. Doch was genau definiert das Norden und Süden in unserer Denkweise. Prinzipiell dienen die Pole erst einmal zur Orientierung, ein tatsächliches Oben oder Unten der Erde existiert nicht. Die Pole sollen dort liegen, wo das Eis sich ablagert und der magnetische Pol seinen Ursprung hat. Dort wor die Nadel des Kompass gen Norden zeigt, liegt er auch. Zumindest galt dieser Umstand bisweilen nicht, wenn die Pole sich nicht steitig in Beweung befinden würden. So wurde herausgefunden, dass der Nordpol längst nicht mehr unter Eis, sondern unter Alaska liegt und schnell und sicher Richtung Russland wandert. Was dies für den Südpol bedeutet kann sich jeder selbst ausmalen. Doch neben dem Polsprung, besitzt dieser Umstand auch weitere Einflüsse auf unseren Organismus, die Welt, die Technik und andee Lebenwesen und das Klima. Der Polsprung stiftet technisch Verwirrung, kann aber im Laufe der Zeit mit Sicherheit aufgefangen werden. Schwieriger wird es für viele Vögel und Fische, die auf das Erdmagnetfeld angewiesen sind, denn sie orientieren ihr gesamtes Jagd- und Paarungsverhalten nach den magnetischen Polen. Die Folge sind Wale die an Küsten stranden. Trotzdem lässt sich der Polsprung nicht durch den Menschen aufhalten, so gerne wir dies als Spezies aus in Erwägung ziehen würden. Stattdessen müssen wir uns dem Schicksal hingeben und den Lauf der Dinge akzeptieren. Das Erdmagnetfeld im Wechsel wird zu klimatischen Änderungen führen und ist womöglich sogar eine Folge des natürlichen Prozesses der Erwärmung am Ende einer Eiszeit, die vor knapp 1,5 Millionen Jahren ihren Anfang machte und schon bald zu Ende sein könnte.