Menschlicher Einfluss

Menschlicher Einfluss

Der menschliche Einfluss auf das Klima: Ist er tatsächlich so groß wie behauptet wird?

Wenn Wälder aufgrund von Kohlegruben weichen müssen, bleibt das Resultat, vor Aufforstung, als brache Steinwüste jahrelang als Stigma der menschlichen Gier nach Rohstoff-Abbau am Stadtrand liegen. Doch wenn Gletscher schmelzen und sich ausgedehnte Wüsten bilden oder Flüsse über die Ufer treten, ist nicht alles gleich mit einer simplen Milchmädchen-Rechnung erklärbar. Beliebte Beschreibung, die selbst ungebildete Stammtisch-Trinker kennen: Der Klimawandel.

Der Klimawandel muss eigentlich für alles herhalten. Wenn es regnet oder schneit, wenn Menschen das Gefühl haben es sei ungewöhnlich warm, obwohl ihre Erinnerung kaum mehr als einige Wochen zurrückreicht und nur die wenigsten präzise Temperaturdaten der letzten Jahre im Kopf haben. Der Faktor Mensch besitzt durchaus eine Mitschuld an den Veränderungen, die aktuell auch im Klimabild des Planeten sichtbar sind, doch das Klima als solches ist dann doch noch etwas komplexer und weit gravierenderen Faktoren unterworfen, als dem Handeln der Menschen. Wissenschaftler sind sich noch uneinig, wohin der Wandel in Temperaturkurven geht, je nachdem wer ihre Studie finanziert.

Sicher ist, dass der Mensch den Wandel beschleunigt und dieser sich kaum aufhalten lässt, solange nicht sämtliche Staaten gleichzeitig an einem Strang ziehen und auf erneuerbare Energien setzen, auf Urlaub mit Schiff und Flugzeug verzichten und allgemein ihr aktuelles Leben komplett über Bord werfen. Selbst bei diesem Szenario verändert sich das Klima weiterhin, auch wenn der Prozess der äußerlichen Faktoren den Wandel beschleunigen wird.

Doch was ist das eigentlich: ein Wandel? Auf den nachfolgenden Seiten erklären wir, dass zum Klima mehr als Komplexität gehört, warum die Arktis Millionen von Jahre eisfrei war und weshalb das Schmelzen der Alpen auf natürliche Faktoren zurückgeführt werden kann.