Wichtige Perioden

Die Erde im Wandel

Immer wieder gab es auf der Erde warme und kalte Perioden. Nicht nur die Jahreszeiten unseres Planeten sind einem stetigen Wechsel unterlegen. Auch das Abkühlen und das Erhitzen der gesamten Erdkugel über viele Jahrtausende oder gar Jahrmillionen zählt zum natürlichen Prozeß der Entwicklung vieler Planeten, bei dem die Erde keine Ausnahme bilden. Noch vor einigen Tausend Jahren, als unsere Vorfahren jedoch bereits eine blühende Kultur mit Sitten und Gebräuchen besaßen und Wikinger die Weltmeere unsicher machten, konnten Wanderfreunde trockenn Fußes nach England marschieren und mussten ihren Strandkorb viele hunderte Kilometer weiterweg aufstellen. Wieso das? Die Folgen der Eiszeit sorgten dafür, dass große Mengen Wasser in den Gletschern der Alpen gebunden lag, die sich beispielsweise im Schweizer Raum weit in den Süden Badem Würtembergs hinein ausdehnten. Heutige Relikte der Gletscher sind natürlich entstandene Seen, wie der Bodensee. Als die Temperaturen anstiegen, stieg auch der Meeresspiegel an. Die heutige Nordsee existierte noch nicht, auch wenn der Mensch schon längst auf der Bildfläche herum lief und Kolonien auf der sogenannten Doggerbank baute. Das Schmelzen des Eises führte zu Fluten und wahren Tusnamis, die in der Folge die Doggerbank zerstörten und die heutige Nordsee bildeten. Unsere heutigen Eisgipfel auf den Bergen oder die vereiste Antarktis sind ebenfalls noch Überbleibsel der Eiszeit, denn wir stecken aktuell nach wie vor in einer. Auch wenn uns Medien und Wissenschaftler etwas anderes weiß machen wollen, befinden wir uns inmitten des Holozäns, dem Ende einer Eiszeit, auf der mit großer Wahrscheinlichkeit eine Warmzeit folgt.

Erdgeschichtliches Novum: Eis an den Polen

Kein Dinosaurier dürfte während seines Lebens Eisschollen im Meer treiben gesehen haben, wir aber erstarren vor Erfurcht, wenn das Eis zunehmend schrumpft. Schuld hier dran sind selbstverständlich warme, steigende Temperaturen, die insbesondere die Strömgen in den Ozeanen beeinflussen. Doch nicht nur der Mensch selbst ist schuld an diesem Prozess. Allerdings beschleunigt er diesen. Ein Anstieg des Meeresspiegels hätte Folgen für viele Küstenstädte, doch rückblickend lag der Meeresspiegel der Erde in den vergangenen Erdzeitaltern höher als heute. Vereiste Kontinente und Berge zählen zwar zu unserer Normalität, doch erdgeschichtlich stellen sie eine Ausnahme dar. Ein Grund mehr, hysterischen Medien-Vertretern mit Misstrauen zu begegenen, wenn es demnächst einmal zu früh schneien oder zu spät regnen sollte: Die Apokalypse bleibt noch aus. Falls die Agenda der Politik allerdings abzielt, aus einer Panikmacherei heraus selbst die resigniertesten Menschen zu erreichen und für Umwelt-Probleme zu sensibilisieren, haben sie mit Sicherheit Erfolg geerntet. So sollte nicht jeder gleich die Hyterie teilen, aber durchaus auch etwas positives an der Klimawandel-Angst erkennen, denn die Menschen der Zukunft werden (hoffentlich) etwas behutsamer mit ihrer Umwelt agieren.